BBS Ammerland

BBS Ammerland
Wir sind eine Bündelschule mit ca. 3600 Schüler*innen und 200 Lehrkräften. WIr sind die einzigen Berufsbildenden Schulen im Landkreis Ammerland.
Wir sind eine Bündelschule mit ca. 3600 Schüler*innen und 200 Lehrkräften. WIr sind die einzigen Berufsbildenden Schulen im Landkreis Ammerland.
Wir sind eine kleine Hauptschule mit 10. Klasse im Herzen der Gemeinde Wallenhorst.
160 Schülerinnen und Schüler lernen bei uns in 10 Klassen.
An unserer Schule unterrichten 28 Lehrkräfte außerdem wird unser Team durch 3 Sozialarbeiterinnen, 2
Heilpädagoginnen und 1 pädagogische Mitarbeiterin und verstärkt.
Schulentwicklung ist ein permanenter Prozess, der nie zum Ende kommt. In einer herausfordernden Welt, die sich immer schneller zu verändern scheint, kann die Institution Schule nicht auf der Stelle treten. Unser Schulsystem ist immer noch sehr nach einem preußischen Bildungsbegriff ausgerichtet. Wir glauben, dass Schule sich auf die Probleme und Herausforderungen der Zukunft einstellen muss: Neben der Digitalisierung muss Schule heute Kinder und Jugendliche dort abholen, wo sie stehen und ihnen das Rüstzeug zur Verfügung stellen, selbstreguliert lernen zu können. Der Lehrer wird zum Lernberater, die Schülerinnen und Schüler steuern ihre Lernprozesse selbstständig.
Die wichtigsten Gelingensfaktoren sind: Eine Sinnhaftigkeit des Schulentwicklungsprozesses, der Mut, neue Wege zu gehen und die Kraft zu haben, mit Rückschlägen auf diesem Weg umgehen zu können.
Wir wollen Schritt für Schritt unsere Schule so ausrichten, dass sie Antworten auf die Fragen der Zukunft geben kann und die Schülerinnen und Schüler genügend Freiräume erhalten, selbstreguliert lernen zu können. Den bereits etablierten FREIDAY wollen wir weiterentwickeln und noch offener gestalten.
Zu welchen Schwerpunkten werden Hospitationen angeboten?
Weitere Hospitationsschulen Niedersachsen
Die BBS Melle bietet vielfältige Schulformen, darunter Berufsfachschulen, Fachoberschulen und Berufsschulen, um Schülerinnen und Schüler optimal auf Ausbildung und Studium vorzubereiten. Unser Schwerpunkt liegt auf praxisnaher Ausbildung, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen. Besonders hervorzuheben sind unsere modernen Labore und Werkstätten, praxisorientierte Projekte und enge Kooperationen mit regionalen Unternehmen. Die Schule legt großen Wert auf individuelle Förderung, Digitalisierung und nachhaltige Bildung. Damit schaffen wir eine innovative Lernumgebung, die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der Berufswelt bestens vorbereitet.
In den letzten fünf Jahren hat die Schule kontinuierlich daran gearbeitet, die Qualität der Bildung und das Schulklima zu verbessern. Ein zentraler Schwerpunkt lag auf der Digitalisierung des Unterrichts. Hier wurden moderne Technologien integriert, um den Lernprozess interaktiver und zeitgemäßer zu gestalten. Zudem wurden Fortbildungen für Lehrkräfte angeboten, um den Umgang mit digitalen Medien zu stärken.
Ein weiterer wichtiger Bereich war die Förderung der sozialen Kompetenzen und des Miteinanders. Es wurden Projekte und Workshops initiiert, die das Gemeinschaftsgefühl stärken und Konfliktlösungen fördern. Auch die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler wurde intensiv vorangetrieben, um jedem Lernenden gerecht zu werden.
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind ebenfalls Schwerpunkte geworden. Die Schule hat Initiativen gestartet, um nachhaltiges Handeln im Schulalltag zu verankern, beispielsweise durch umweltfreundliche Projekte und die Sensibilisierung für ökologische Themen.
Insgesamt zeigt die Schulentwicklungsarbeit an der BBS Melle eine klare Ausrichtung auf zukunftsorientiertes Lernen, soziale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung.
Als letzte und teilweise noch in der Durchführung befindlichen Projekte können die des Personalisierten Lernens, des Europatages 202 und z B., des Nachhaltigkeitsflohmarktes genannt werden.
Etablierte Konzepte wie z B. das digitale Lernen sollen erhalten und vorangetrieben werden. Dazu gehört gleichermaßen die Fortbildung unserer Lehrkräfte zu aktuellen Themen der Bildungslandschaft als auch das Lehren von aktuellen Themen rund um das Thema der Bildung für Nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung.
Im Schwerpunkt Modellprojekt Zukunftsschule soll das Personalisierte Lernen in der Berufseinstiegsschule durch alle handelnden Aktuere reflektiert und ggf. auf weitere sinnvolle Schulformen ausgebaut werden. Ebenso wird in den nächsten Jahren die neue BFS-Dual angelaufen sein – auch hier erwarten wir spannende Erfahrungen, welche neben Herausforderungen auch gleichermaßen wichtige Erkenntnisse für die Untereichtsentwicklung und -evaluation ergeben werden.
Unsere Grundschule liegt inmitten des Dorfes Neuenkirchen. Wir sind eine öffentliche dreizügige Grundschule mit Schulkindergarten. Zurzeit besuchen ca. 260 Kinder aller Bekenntnisse unsere Grundschule. Als sportfreundliche Schule ist unser Alltag durch vielfältige Angebote in Sport, Bewegung
und gesunder Ernährung geprägt. Auch musikalische Elemente sind fest in unserem Schulalltag verankert, denn wir sind „musikalische Grundschule“
Erfahrungen in der Schulentwicklungsarbeit zeigen, dass nachhaltige Veränderungen Zeit, Beteiligung und eine klare Zielorientierung erfordern. Wichtig ist ein gemeinsames Verständnis darüber, wohin sich die Schule entwickeln will. In bisherigen Entwicklungsprozessen waren insbesondere eine offene Kommunikationskultur, die Einbindung des gesamten Kollegiums sowie die Nutzung externer Beratung und wissenschaftlicher Modelle (z. B. das Churer Modell) zentrale Erfolgsfaktoren. Erfahrungen mit schulinterner Fortbildung, kollegialer Unterrichtsentwicklung und partizipativen Planungsprozessen haben gezeigt, wie wichtig Vertrauen, Transparenz und Verlässlichkeit sind. Schulentwicklung gelingt am besten, wenn alle Beteiligten Verantwortung übernehmen, Veränderungen als Chance sehen und der Blick stets auf das Lernen und die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gerichtet bleibt.
Eine erfolgreiche Schulentwicklung basiert auf klaren Visionen, einer gemeinsamen Wertebasis und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Zentral sind ein starkes Führungsteam, engagierte Lehrkräfte und eine offene Kommunikationskultur. Professionalisierung durch kontinuierliche Fortbildung und kollegiale Zusammenarbeit fördert nachhaltige Entwicklung. Schülerorientierung, Partizipation sowie enge Kooperation mit Eltern und außerschulischen Partnern stärken die Schulgemeinschaft. Ein flexibles und lernendes System, das auf Veränderungen reagieren kann, sichert langfristig die Qualität von Schule.
Mit dem anstehenden Umbau der Schule eröffnen sich neue Chancen für eine zukunftsorientierte Schulentwicklung. Die bauliche Neugestaltung soll nicht nur Räume modernisieren, sondern auch neue pädagogische Konzepte ermöglichen, die individuelles Lernen, Teamarbeit und flexible Lernformen fördern. Grundlage bildet dabei das Churer Modell, das individuelle Lernprozesse, Selbstverantwortung und Kompetenzorientierung stärkt. Die Lernumgebung wird so gestaltet, dass sie eigenverantwortliches und kooperatives Arbeiten unterstützt. Ergänzend dazu wird zeitweise klassenübergreifend gelernt, um altersgemischte Lernsettings zu ermöglichen, soziale Kompetenzen zu fördern und Lerninhalte flexibler zu gestalten. Ziel ist es, eine Lernumgebung zu schaffen, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht wird und zeitgemäße Bildung unterstützt. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitliches Konzept, das Raum, Pädagogik und Schulkultur miteinander verbindet.
Unsere pädagogische Grundorientierung beruht auf der Überzeugung unseres Namensgebers J.F. Herbart (1776-1841), wonach nur die Einheit von Lehre und Erziehung den Menschen als ganzen fördern kann!
Deshalb bekennen wir uns im Bereich der Lehre zu einem vielseitigen, breit gefächerten Angebot in unserer Schule und damit zu der Gleichwertigkeit der Bereiche Fremdsprachen, Mathematik/Naturwissenschaften, Kunst/Musik/Theater, Gesellschaftswissenschaften und Sport. Besondere Profile ermöglichen begabungs- und interessengeleitete Vertiefungen in Ergänzung des Regelunterrichts (z.B. „Wirtschaftslehre und Wirtschaftsethik“ oder InTech in Jahrgang 8-10, Bläser- oder Gesangsklasse in Jahrgang 5-7).
Herbarts Verständnis von Erziehung zur „Selbsttätigkeit“ bedeutet für uns unter heutigen Bedingungen Erziehung zum eigenverantwortlichen und selbstorganisierten Lernen. Wertschätzung sozialer Regeln, Toleranz und Fairness im Umgang miteinander sowie kritisches Denken und Zivilcourage sind unsere primären Erziehungsziele.
Profil „Wirtschaftslehre und Wirtschaftsethik“ (Schwerpunkt im Modellprojekt Zukunftsschule)
Seit dem Schuljahr 2020/21 können Schüler*innen am Herbartgymnasium das dreistündige Profilfach „Wirtschaftslehre und Wirtschaftsethik“ (Jg. 8-10) anwählen. Hier erschließen sie ökonomische Zusammenhänge und richten ein Hauptaugenmerk auf die Vermittlung wirtschaftlicher Kernkompetenzen im Spannungsfeld ethisch reflektierter Entscheidungen. Da wirtschaftliche Profitabilität oft im Widerspruch zu ethisch verantwortlichem und zukunftsfähigem Handeln steht, besteht die Aufgabe des Profilfachs darin, den Blick der Schüler*innen genau für diese Konflikte zu schärfen. Langfristiges Ziel ist es, die Schüler*innen dazu zu befähigen, wirtschaftliches Handeln nicht nur zu verstehen, sondern auch ethisch verantwortungsvoll mitzugestalten. Methodisch basiert der Unterricht vor allem auf drei Prinzipien: dem fachübergreifenden Lernen, der konsequenten Verzahnung von Theorie und Praxis (inkl. der Kooperation mit außerschulischen Partnern) sowie dem zunehmend selbstgesteuerten Lernen anhand von Projekten (z.B. Teilnahme an Wettbewerben, Schülerfirma). Das w-Profil leistet so einen starken Beitrag zur Umsetzung des sogenannten BNE-Erlasses in den Bereichen Ökologie, sozialer Zusammenhalt und Demokratieförderung.
Unserer Erfahrung nach ist es wichtig, die Bedarfe von Schulentwicklung schulspezifisch und insofern bedarfsorientiert zu erheben. Die daraus abgeleiteten Ziele sollten möglichst konkret beschrieben werden. Alle von Schulentwicklung Betroffenen (v.a. Lehrkräfte, Schüler*innen, Eltern, ggf. auch Schulträger) sollten in diesen Prozess einbezogen werden, um eine gemeinsame Zielstellung und das Engagement für dieses gemeinsame Ziel zu fördern. Ihre Beteiligung ist für die Realisierung eines motivierenden Lernumfeldes entscheidend. Erreichte (Zwischen-)Ergebnisse sollten regelmäßig evaluiert werden, um Ziele bei Bedarf neu zu formulieren. Als wichtig erscheint uns zudem, dass Schulentwicklung nicht nur auf kurzfristige Ergebnisse ausgerichtet ist. Eine längerfristige Perspektive ermöglicht nachhaltige Veränderungen in Reaktion auf aktuelle Herausforderungen.
Ein Schwerpunkt der weiteren Schulentwicklung im Bereich des Profils „Wirtschaftslehre und Wirtschaftsethik“ (W-Profil) wird auf der Erweiterung und Intensivierung der Kooperationen mit außerschulischen Partnern liegen, um praxisnahe Erfahrungen zu fördern und den Schülerinnen Einblicke in die reale Wirtschaft zu ermöglichen. Diese Partnerschaften sollen es den Schülerinnen ermöglichen, wirtschaftliche Zusammenhänge und ethische Fragestellungen in ihrer Komplexität noch umfassender zu erfassen.
Zudem soll der Grad der Selbstorganisation und Selbsttätigkeit der w-Schüler*innen im Rahmen der Profilarbeit weiter steigen. Die Schüler*innen sollen ermutigt werden, Herausforderungen als Chancen für persönliches Wachstum und Lernen zu betrachten. Durch die Konfrontation mit komplexen Aufgaben können die Schüler*innen ihre Problemlösungsfähigkeiten und kreatives Denken weiter ausbilden. Möglich ist in diesem Zusammenhang die Erprobung des Projektes „Herausforderung“. Hierbei verlassen die Schüler für mehrere Tage das gewohnte Lernumfeld, um selbst geplante Projekte durchzuführen und dabei herausfordernde Situationen als Kleingruppe zu bewältigen. Dabei spielen weniger die fachlichen Inhalte, sondern vielmehr der Ausbau der sozialen und personalen Fähigkeiten eine entscheidende Rolle.
Insgesamt zielt die Schulentwicklung in Form des W-Profils darauf ab, die Schüler*innen bestmöglich auf die Herausforderungen einer zunehmend komplexen und globalisierten Welt vorzubereiten.
Weitere Hospitationsschulen Niedersachsen
Die IGS Flötenteich ist eine von 3 Gesamtschulen in Oldenburg, und mit ca. 1300 Schüler:innen (Sek 1 sechszügig, Sek 2 4 zügig) die größte allgemeinbildende Schule der Stadt Oldenburg. Die IGSen der Stadt Oldenburg sind ergänzende Schulform.
Die Zusammensetzung der Schüler:innenschaft in Bezug auf die Leistungsgruppen bildet die Vertei- lung in den Oldenburger Grundschulen ab. Dies wird über ein Losverfahren sichergestellt.
Schon mit der Gründung im Jahr 1994 hat die Schule einen besonderen Fokus auf Fächerverbin- dung und selbstreguliertes Lernen gelegt. Grundlage der Arbeit bildete die Arbeit mit fächerverbin- denden Themenplänen und Fachthemenplänen. Diese waren als schriftliche Darstellung von Lernsi- tuationen mit differenzierten Aufgabenstellungen und unterschiedlichsten Angeboten konzipiert.
Im schuleigenen Curriculum sind die Inhalte und Kompetenzen aller Fächer aufeinander abgestimmt
und bildeten die Grundlage der thematischen Zugänge. Die Schule arbeitet mit zahlreichen Koopera- tionspartnern und Netzwerken im kulturellen, wissenschaftlichen und sportlichen Bereich.
In den letzten fünf Jahren hat sich unsere Schule intensiv mit Schulentwicklungsarbeit beschäftigt, um Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) als zentrales Konzept zu verankern. Bereits vor 2020
begannen Überlegungen, das Schulkonzept grundlegend zu verändern. Ziel war es, ein neues fä- cherverbindendes Curriculum zu entwickeln, das sich konsequent an den 17 Nachhaltigkeitszielen
(SDGs) orientiert. Dabei stand nicht mehr die Bündelung bestehender Fachinhalte im Fokus, son- dern die Frage: Welche fachlichen und fächerverbindenden Kompetenzen benötigen unsere Schü- ler:innen, um diese globalen Ziele zu erreichen?
Parallel dazu wurde die Unterrichtsorganisation neu gedacht – mit dem Ziel, zeitlich und räumlich fle- xibel auf die individuellen Lernprozesse der Kinder einzugehen und Raum für Projektarbeit sowie au- ßerschulische Kooperationen zu schaffen. Eine rund 20-köpfige Entwicklungsgruppe erarbeitete ein
entsprechendes Modell, das von Schulvorstand und Gesamtkonferenz beschlossen wurde. Ab dem
Schuljahr 2024/25 besteht der Stundenplan der Jahrgänge 5 bis 9 ausschließlich aus freien Lern- und Gruppenzeiten. Lerninhalte werden über Moodle bereitgestellt; nur wenige Fächer wie Musik,
Sport, Kunst und Wahlpflichtkurse bleiben im klassischen Zeitraster. Lehrkräfte übernehmen konse- quent die Rolle eines Lerncoaches.
Bis Ende dieses Schuljahres wird zudem mit dem fächerverbindenden Curriculum eine umfassende Kompetenzübersicht vorliegen, mit der unsere Schule ein Ort werden kann, an dem Schüler:innen
Zukunftskompetenzen erwerben – im Sinne der SDGs und für eine nachhaltige gesellschaftliche Teil- habe. Dabei bleibt die Anschlussfähigkeit an das Abitur sowie an berufliche Bildungswege durch un- ser Curriculum in vollem Umfang gewährleistet.
Die Schulentwicklung profitiert von folgenden Gelingensbedingungen: Die Schulleitung steht geschlos- sen hinter dem Leitbild einer BNE-orientierten Schule und verfolgt dieses Ziel mit Klarheit und Über- zeugung. Die Entwicklungsarbeit ist breit aufgestellt: Eine große Schulentwicklungsgruppe hat vielfäl- tige Perspektiven eingebracht. Für alle Beteiligten werden gezielt Zeiten zur Mitarbeit geschaffen.
Neue Ideen werden konkret umgesetzt und erprobt, was zu lösungsorientierten Denken führt. Heraus- forderungen und Widerstände werden ernst genommen, jedoch stets im Sinne des Ziels produktiv
bearbeitet. Entscheidend ist dabei auch der Mut, neue Wege zu gehen und die Transformation der Schule aktiv und beharrlich voranzutreiben. Der Austausch mit anderen Schulen und Kolleg:innen
(Hospitationen/Gespräche/Fortbildungen insbesondere auch im Lerncoaching) sowie eine externe Be- gleitung durch erfahrene Transformationsberaterinnen trägt sehr zur Zielorientierung und Rückversi- cherung bei.
In den kommenden zwei bis drei Jahren wird die Schulentwicklung konsequent fortgesetzt. Das Cur- riculum wird im nächsten Schuljahr von den Fachbereichen überarbeitet und final beschlossen. Be- stehende Lernbausteine werden angepasst, sodass sie flexibel für unterschiedliche Lernorte und –
gelegenheiten einsetzbar sind. Schüler:innen können daraus – unterstützt von Lerncoaches – indivi- duelle Lernwege gestalten. Parallel wird das projektbasierte Lernen ausgebaut: Geplant ist, zunächst
feste Zeiträume für Projektarbeit einzurichten, und die Erfahrungen aus diesen Erprobungen in die Weiterentwicklung einfließen zu lassen. Langfristig soll so eine umfassende Umstellung erfolgen, bei
der fachliche Kompetenzen als Mittel zur Umsetzung eigener Projekte verstanden und erworben wer- den.
Weitere Hospitationsschulen Niedersachsen
Motivation zur Teilnahme am Modellprojekt Zukunftsschule: Suche nach Vorbildschulen, Ideen und professioneller Unterstützung in Bezug auf die Stärkung der Schülerpartizipation und Eigenverantwortung als Baustein der (Extremismus-)Präventionsarbeit an unserer Schule.
Erfahrungen:
1) Nach der Prüfung der bereits existierenden Bordmittel (Was haben wir bereits?) wurde die Vollversammlung als Pilotprojekt zur Stärkung der Schulgemeinschaft und Schülerpartizipation eingeführt, um das Vorhandene zu stärken. Mehrmals im Schuljahr versammelt sich die gesamte Schulgemeinschaft (Schulhof oder Sporthalle, je nach Wetterlage), um zurückliegende (Ehrungen für Wettbewerbsteilnahmen, Berichte z.B. der SV, etc.) oder bevorstehende (Vorstellung der AGen, Projekttage, Ankündigungen) Ereignisse zu thematisieren und Raum für Anliegen der Schüler- und Lehrerschaft zu bieten, z.B. die angespannte Parksituation für Oberstufenschüler*innen mit KFZ.
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Wir sind eine integrierte Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe mitten im Teutoburger Wald (Landkreis Osnabrück).
Unser Leitbild:
ATMOSPHÄRE schaffen, pflegen, genießen CHANCEN bieten, ergreifen, nutzen ZIELE erkennen, anstreben, erreichen
Seit dem Gründungsjahr 2017 arbeiten unsere Schüler*innen in den Fächern Deutsch und Mathematik im Lernbüro, welches wir auch mit Unterstützung außerschulischer Partner stets weiter entwickeln. Unsere Profiloberstufe ergänzt die HFG seit dem Jahr 2023. Die Leistungsüberprüfung in den Jahrgängen 5-8 wird in Lernentwicklungsberichten abgebildet. Eigenverantwortliches Lernen wird durch unsere fest etablierte persönliche Lernzeit – PerLe – sowie durch Klassenlehrkräfte begleitende Lernentwicklungsgespräche unterstützt. Differenzierungsräume schaffen eine passende Lernatmosphäre für einzelne Phasen. Digitales Arbeiten am iPad gehört für unsere Schülerschaft zum Alltag, in der Sek. II arbeitet man mit „Scobees“. Jährlich finden jahrgangsinterne und -übergreifende Projekttage statt, alle zwei Wochen – unser Schulforum.
Hospitationen an anderen Schulen helfen uns, einen eigenen Weg für die Schülerschaft in Dissen zu finden. Einen Austausch sehen wir immer als Bereicherung. Engagement von Schüler*innen, Eltern, Lehrkräften sowie die Unterstützung durch den Schulträger spielen eine entscheidende Rolle.
In den nächsten zwei bis drei Jahren möchten wir uns verstärkt dem Thema „Lerncoaching“ widmen: bereits bestehende einzelne Teile zusammenfügen und weitere notwendige entwickeln, um selbstorganisiertes Lernen der HFG-Schüler*innen zu optimieren.
Zu welchen Schwerpunkten werden Hospitationen angeboten?
Weitere Hospitationsschulen Niedersachsen
Wir sind eine Oberschule mit gymnasialem Angebot ab Jahrgang 7. In Jahrgang 9 löst sich die jahrgangsbezogene Oberschule zudem in einen Haupt- und einen Realschulzweig auf. Unsere Entwicklungsschwerpunkte sind neue Lernformate wie Future-Peers, Medienscouts oder der FreiDay, der in Jahrgang 8 mit 80-100 Schülerinnen und Schüler etabliert ist. Auch die Überarbeitung unserer schulischen Kommunikationsstrukturen ist Teil unserer aktuellen Entwicklungsschwerpunkte.
Zu Beginn des Projektzeitraums haben wir einen Fahrplan erstellt, der sowohl schuloganisatorische als auch didaktische Aspekte in den Blick genommen hat. Unser zentrales Anliegen war es, die Schule als lernende Organisation weiterzuentwickeln und nachhaltige Impulse für Unterricht und Schulkultur zu setzen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Individualisierung von Lernprozessen. Durch flexible Lernarrangements sowie den gezielten Einsatz digitaler Medien eröffneten wir den Schülerinnen und Schüler einen zunehmend zeitgemäßen Zugang zu Bildung. Parallel haben wir unsere Leistungsdiagnostik weiterentwickelt – mit dem Ziel Lernstände differenzierter zu erfassen und Rückmeldungen individueller, lernförderlicher und transparenter zu gestalten. Im Bereich der Unterrichtsentwicklung stand die Öffnung von Unterrichtsformaten im Fokus: projektorientiertes, fächerverbindendes Arbeiten sowie die Förderung selbstgesteuerten Lernens fanden verstärkt Einzug in unsere Praxis. Mit der Einführung des FreiDays haben wir diesen Bestrebungen einen Namen gegeben und erfreuen uns seitdem jedes Jahr erneut an den Lerngelegenheiten, die dieses Format bietet.
Als zentralen Gelingensfaktor haben wir die strukturelle Reorganisation unserer Schulentwicklungsarbeit wahrgenommen. Unser “Arbeitskreis Zukunftsschule” rückte ins Zentrum verschiedener an Entwicklungsprozessen beteiligter Akteure. Auch die Fortbildungen im Rahmen des Modellprojektes Zukunftsschule boten uns Anlass für weitere Professionalisierung unserer Schulentwicklerinnen und -entwickler. Nicht zuletzt der Austausch mit anderen Schulen verschiedener Schulformen förderte unsere Arbeit.
Nachdem wir nun einige Formate, wie FreiDay, Future Peers, Medien-Scouts für uns als “Türöffner” in Richtung zukunftsgewandten Lernens installiert haben, möchten wir die hieraus gewonnenen Erkenntnisse noch weiter in unterrichtliche Lernformate überführen. Hier zielen wir auf eine noch weitreichendere Individualisierung von Lernprozessen unter Berücksichtigung der in Belm vorherrschenden sozialen Herausforderungen ab.
Zu welchen Schwerpunkten werden Hospitationen angeboten?
Weitere Hospitationsschulen Niedersachsen
Die Oberschule Weener hat ca. 630 SuS und etwa 60 Mitarbeitende inkl. Lehrpersonal. Durch die grenznahe Lage ist der Anteil niederländischer SuS relativ groß. An Fremdsprachen werden Englisch, Französisch und Niederländisch unterrichtet. Es existieren drei ausländische Partnerschulen, mit denen ein reger Austausch stattfindet. Politikerpatenschaften und eine gelebte Gedenkstättenkultur gegen das Vergessen sind wichtige Bestandteile unseres Schullebens. Musikalische Förderung findet auch im Rahmen der Bläserklasse und des Orchesters statt.
Die Oberschule wird projektorientierten Unterricht in vielen Bereichen als selbstverständlichen Bestandteil des Unterrichts integriert haben. SuS gehen kritisch mit Informationen um und lernen sie zu prüfen. Das herkömmliche, rückwärtsorientierte Bewertungssystem wurde aufgebrochen und durch zeitgemäße Bewertungsverfahren ersetzt. Die Bewertung stellt einen Teil des Lernprozesses dar, nicht den Abschluss. SuS nehmen aktiv an Entscheidungsprozessen teil und übernehmen früh Verantwortung. Selbstorganisation rückt ab Beginn der fünften Klasse immer mehr in den Vordergrund.